Übung – Rettung eines Forstarbeiters

Nachdem die Einschränkungen durch die Coronakrise weitgehend überwunden waren, konnte der Übungsbetrieb wieder starten. An jeweils 2 Terminen wurde das Übungsszenario durch die Mannschaft abgearbeitet. Nach einigen theoretischen Ausführungen im Feuerwehrhaus erfolgte die Abfahrt zum Übungsort.

Übungsannahme war, dass sich ein Forstarbeiter in sehr unwegsamen Gelände verletzt hat. Aufgrund der sehr abschüssigen Böschungen rund um den Unglücksort, musste eine Rettung mittels einer Seilrutsche durchgeführt werden. Diese wurde mittels der Seilwinde von HLFA3 als Tragseil und der Korbschleiftrage, welche dazu diente, den Verletzten so schonend wie möglich zu retten, errichtet. Der Verletzte wurde vom Roten Kreuz Langschlag erstversorgt, während das notwendige Material an Ort und Stelle gebracht und die Seilrutsche aufgebaut wurde. In ständiger Absprache mit dem Roten Kreuz konnte der Patient dann schonend in die Korbschleiftrage verladen und diese mittels Absturzsicherungsset an das Tragseil angebracht werden. Der Patient wurde laufend über die aktuellen Vorgänge informiert und Stück für Stück nach oben gezogen. Die Korbschleiftrage wurde zur Sicherung mit Rettungsleinen nach oben sowie nach unten gesichert.

Der Forstarbeiter konnte somit fachgerecht, schonend und vor allem sehr rasch gerettet und dem Roten Kreuz übergeben werden. Im Anschluss an die Übung wurden gemeinsam mit dem Roten Kreuz einige Fragen sowie Verbesserungsvorschläge abgearbeitet und es konnte sehr viel positives Feedback entgegengenommen werden. Die Übung diente somit als optimalen Wiedereinstieg in den Übungsbetrieb und gestaltete sich sehr interessant.

Ein besonderer Dank gilt dem Roten Kreuz Langschlag für die Teilnahme und für die ausgezeichnete und reibungslose Zusammenarbeit sowie dem Realistikteam des Roten Kreuzes für die Darstellung der Verletzungen.

Ein weiterer Dank gilt BM Dominik Hahn für die tadellose Organisation und Ausarbeitung dieser sehr gelungenen Übung.

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