Übung – Besichtigung der Wasserentnahmestellen im Gemeindegebiet

Die Versorgung mit Löschwasser bei größeren Bränden stellt immer eine gewisse Herausforderung dar. Um rasch die jeweiligen Wasserentnahmestellen wie Löschwasserbehälter und Löschteiche zu finden, fand an jeweils zwei Terminen eine Übung zu diesem Thema statt.

Nach längerer Vorarbeit, welche notwendig war, um alle Entnahmestellen zu erfassen und wichtige Informationen wie Fassungsvolumen etc. einzuholen wurden die jeweiligen Standorte an zwei Übungsterminen abgefahren. Die Mannschaft wurde auf 4 Einsatzfahrzeuge aufgeteilt und über den direkten Funkkanal erfolgte die Durchsage der Standorte sowie den wichtigsten Informationen durch die Übungsleitung. Die örtliche Besichtigung dieser Wasserentnahmestellen ist essenziell dafür, dass im Ernstfall so schnell und effizient wie möglich eine gut funktionierende Wasserversorgung aufgebaut werden kann, um genügend Löschwasser herbeizuführen. Hierbei ist neben den Informationen über die Kapazität der Wasserentnahmestelle ebenso die Möglichkeit der Erreichbarkeit der Standorte mit den Einsatzfahrzeugen sehr wichtig. Akkurate Informationen über die Zufahrtsmöglichkeiten konnten somit beispielsweise ortsansässige Kameraden geben. Einige größere Objekte wie z.B. abgelegene landwirtschaftliche Objekte oder Objekte, welche sehr unzugänglich sind wurden insbesondere besprochen. Darüberhinaus wurden für Wasserentnahmestellen, welche beispielsweise im Winter nicht oder nur unter Umständen zugänglich sind, Alternative Methoden zur Wasserversorgung, wie zum Beispiel ein sogenannter Tankpendelverkehr welcher sich schon mehrfach bewährt hat, besprochen.

Nach der Erkundung aller Wasserentnahmestellen konnte die Mannschaft ins Feuerwehrhaus einrücken, wo eine Jause des Kommandos als Dankeschön für die Einsatzbereitschaft und Disziplin während der Coronakrise wartete.

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