Waldbrand in Bruderndorferwald

Datum: 1. April 2020
Alarmzeit: 13:41 Uhr
Alarmierungsart: BlaulichtSMS, Pager, Sirenenalarm
Art: B2 – Brandeinsatz
Einsatzort: Bruderndorferwald
Mannschaftsstärke: 25
Fahrzeuge: HLFA 3, KDO 1, RLF-A 2000
Weitere Kräfte: FF Bruderndorf, FF Kainrathschlag, FF Mitterschlag, Polizei, Rotes Kreuz Langschlag


Einsatzbericht:

Am 01.04.2020 wurden wir um 13:41 Uhr durch Florian NÖ mittels Sirenenalarm zu einem Waldbrand nach Bruderndorferwald alarmiert. Unter Einhaltung aller aktuell erforderlichen Maßnahmen bezüglich der Coronakrise konnten binnen kürzester Zeit KDO 1, HLFA 3 und RLFA 2000 ausrücken.

Bereits auf der Anfahrt bekamen wir die Info, dass es sich um einen etwas größeren Flurband handelte, welcher jedoch sehr nahe an einem angrenzenden Wald situiert war. Durch die glücklicke Lage der Einsatzstelle konnte umgehend eine Wasserversorgung aus einem nur wenige Meter entfernten Löschteich aufgebaut werden. Zeitgleich wurde aus mehreren Richtungen mit den Löscharbeiten unter schwerem Atemschutz begonnen. Dabei stand ein Atemschutztrupp von HLFA 3 gemeinsam mit einem Trupp der FF Bruderndorf im Einsatz. Eine Ausbreitung des Brandes konnte sehr rasch verhindert werden und das Feuer wurde innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht. Nach dem ersten Löschangriff galt es etwaige Glutnester, welche sich im Boden oder in Wurzelstöcken befanden aufzuspüren und abzulöschen um ein erneutes Entzünden des Feuers zu verhindern. Mithilfe der im HLFA 3 verbrachten Wärmebildkamera konnte dies sehr rasch und effektiv erledigt werden.

Als alle Löscharbeiten erledigt waren wurde LAST Langschlag zum Abtransport der im Einsatz verwendeten Schläuche telefonisch nachalarmiert. Im Anschluss konnten alle Fahrzeuge abrücken und in getrennten Gruppen, welche der Mannschaft des jeweiligen Fahrzeugs entsprachen, wurden alle Schläuche und Geräte gereinigt und wieder in die Fahrzeuge verladen. Als Maßnahme aufgrund der aktuellen Coronakrise wurde jedes Fahrzeug und etwaige Geräte entsprechend desinfiziert um eine langfristige Einsatzbereitschaft innerhalb der Feuerwehr zu gewährleisten und sich vor dem Virus zu schützen. Dies erfolgte natürlich unter Verwendung von speziellen FFP3 Masken und Einweghandschuhen.

Nach der Reinigung und Desinfektion aller Geräte konnte um ca. 16:00 Uhr wieder Einsatzbereitschaft hergestellt werden.

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Einsatzkräften für die gewohnt gute Zusammenarbeit und die aufgebrachte Disziplin.

Auch in dieser schwierigen Zeit sind wir 24 Stunden am Tag für Sie da.

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